Bei Mariscal Estigarribia entsteht eine neue Siedlung

Sie wird in der Zone Diez Cué angelegt und Abisaí heißen. Dort sollen auf insgesamt 1 tausend 700 Hektar Land 56 Familien ansiedeln. Wie die Siedlungsleiterin, Cintia Dávalos, im Interview mit ZP-30 erklärte, waren sie früher 20 Familien, die auf Land wohnten, das dem Militär gehörte. Danach wohnten sie in Santa Teresita. Danach an der Einfahrt zur Picada 500, wieder auf Militär-Land, das ihnen für 20 Jahre geliehen wurde. Die Familien bekommen nun 1 tausend 700 Hektar Land von der Stadt übertragen, um ihre eigene Siedlung zu gründen. Es laufen die Planungen für die ersten Bauten. Ein großes Blechdach, ein sogenannter Tinglado, mit Dachrinnen und Zisternen, damit Regenwasser aufgefangen werden kann. Zusammen mit dem Ministerium für sozialen Wohnungsbau, Muvh, sollen die Wohnhäuser entstehen.
Laut Frau Dávalos will das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, wenn es soweit ist, beim Umzug auf das neue Land helfen. Man hoffe, dass das noch in diesem Jahr soweit sein werde. 40 Hektar Land wurden schon zur Besiedlung freigelegt. Die Siedler wollen auf dem eigenen Land vorerst Feldfrüchte anbauen. Später wird man weitere Projekte angehen. Laut Dávalos soll so bald wie möglich mindestens ein erster Klassenraum gebaut werden, damit die schulpflichtigen Kinder in die Schule gehen können. Die neue Siedlung liegt etwa 10 Kilometer von Mariscal Estigarribia entfernt, in Richtung La Patria. Die Zone nennt sich Diez Cué. (ZP-30)