Im Chaco hat die zweite Phase der Lithium-Suche begonnen. Darüber berichten La Nación und das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC. Durchgeführt wird die zweite Phase der Lithiumsuche vom MOPC und dem Unternehmen Chaco Minerals. Der Unternehmensmanager, Rodrigo Díaz Mallorquín, sagte, man habe in der ersten Phase gute Ergebnisse erzielen können. Nun hoffe man auf weitere wichtige Erkenntnisse über das Lithiumvorkommen in der Region Mariscal Estigarribia in Boquerón.
Für das gesamte Projekt sind 30 Millionen US-Dollar eingeplant. Chaco Minerals gehört zu einem Zusammenschluss von fünf Unternehmen. Jedes dieser Unternehmen untersucht ein Gebiet von 400 Tausend Hektar, insgesamt also 2 Millionen Hektar im paraguayischen Chaco. Zusätzlich zur Lithiumsuche will das Ministerium auch herausfinden, ob es in der Region unterirdische Wasserquellen gibt, die für die Entwicklung des Gebiets wichtig sein könnten. Für die Gewinnung von Lithium werden große Mengen an Wasser benötigt. (MOPC, La Nación)
Die Maisexporte sind gesunken. Laut einem Bericht der paraguayischen Exportkammer von Getreide und Ölfrüchten, CAPECO, sind die Maisexporte um 50 Prozent zurückgegangen. Darüber schreibt die Tageszeitung La Nación. Von Juni bis Januar wurden etwas mehr als 1,5 Millionen Tonnen Mais verschifft. Im gleichen Vorjahreszeitrum waren es rund 3 Millionen Tonnen. Der Grund für diesen Rückgang ist die geringere Maisproduktion in diesem Jahr. Wegen der niedrigeren Ernte im vorigen Jahr wurden weniger Mengen exportiert, erklärte die Expertin für Außenhandel bei CAPECO, Sonia Tomassone. Ein weiteres Problem für die Landwirte ist, dass sie im Januar dieses Jahres weniger Geld mit Maisexporten verdient haben als im Januar 2024. Das liegt daran, dass weniger Mais verkauft wurde und die internationalen Preise gefallen sind. Bis Januar dieses Jahres wurde fast der gesamte Mais per LKW nach Brasilien geliefert. Die restlichen 8 Prozent gingen nach Chile und Uruguay. (La Nación)
Arévalo tritt von seinem Amt im Unterhaus zurück. Wie Hoy informiert, hat die Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung den Rücktritt von Orlando Arévalo einstimmig angenommen. Kurze Zeit später rief der Präsident der Kammer, Raúl Latorre, seinen Nachfolger, Saúl González auf, der seinen Amtseid ablegte. Neben dem neuen Abgeordneten muss die Kammer noch einen neuen Vertreter im Magistraturgericht, JEM, bestimmen. Dieses Amt hatte zuvor ebenfalls Arévalo inne.
Dem ehemaligen Abgeordneten Orlando Arévalo werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, darunter Geldwäsche, Machtmissbrauch und Bestechung. Seinen Rücktritt hatte er bereits in der ersten Woche im Februar eingereicht. (Hoy, Archiv ZP-30)
IPS ändert Plan zur Bestätigung von Terminen. Wie La Nación informiert, hat das nationale Fürsorgeinstitut, IPS, beschlossen, den Plan zur Terminbestätigung per SMS 48 Stunden vor dem Arzttermin auszusetzen. Der Grund: Nur wenige Versicherte haben auf die SMS-Nachrichten reagiert. Dazu sagte ein IPS-Vertreter, dass einige Patienten sich beschwert hätten, dass sie die Erinnerungsnachricht auf ihrem Mobiltelefon gar nicht erhalten hätten. Künftig sollen die Bestätigungen wieder über Anrufe bei der Telefonzentrale des IPS erfolgen. (La Nación)
Paraguay muss neue Energiequellen erschließen. Das sagte der Vorsitzende der nationalen Stromverwaltung, ANDE, Félix Sosa, auf einer Pressekonferenz, wie Última Hora schreibt. Er erklärte, dass die derzeitige Stromerzeugung maximal noch ein Jahrzehnt lang den nationalen Verbrauch decken könne. Danach müsse Paraguay alternative Energiequellen erschließen, um die steigende Nachfrage zu bewältigen, heißt es. Experten zufolge werden zwischen 2027 und 2033 sämtliche verfügbaren Kapazitäten der Wasserkraftwerke im Land ausgeschöpft sein. Daher sei es bereits jetzt wichtig, nach neuen Energiequellen zu suchen, um den nationalen Strombedarf mittel- und langfristig zu sichern. Andernfalls sei mit einer Zunahme von Stromausfällen zu rechnen, so der ANDE-Vorsitzende im Hinblick auf die künftige Stromversorgung. (Última Hora)
Fundación Visión stellt Lehrmaterial für Schüler mit Behinderung vor. Die Stiftung Fundación Visión hat ein Lehrmaterial vorgestellt, das Lehrern hilft, Schüler mit Behinderung besser in den Unterricht einzubinden. Darüber berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay. Das Material ist Teil des Programms für inklusive Entwicklung und Behinderung. Es enthält Werkzeuge und Tipps, damit Schüler mit Behinderung aktiv am Unterricht teilnehmen und gemeinsam mit ihren Mitschülern lernen können. Das Material behandelt Themen wie „Barrierefreies Lernen“ und „Alternative Kommunikationsformen für Schüler mit Behinderung“. Auch das Gesetz für inklusive Bildung in Paraguay ist darin vermerkt. Zusätzlich enthält das Material QR-Codes, die zu weiterführenden Informationen führen. (IP Paraguay)
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