In der Republik China auf Taiwan finden in diesen Tagen mehrere geschäftliche Veranstaltungen statt. Darüber informiert der Inhaber von Frigochaco, die Kooperative Fernheim. Ein besonderes Highlight war demnach am Montag ein exklusiver Abend mit japanischen Importeuren in der Hauptstadt Taipeh. Der Abend sollte dazu dienen, die Beziehungen zu dem Inselstaat weiter im Norden zu stärken und bei den Verhandlungen über den Fleischexport nach Japan vorankommen. Der nationale Tiergesundheitsdienst Senacsa arbeitet derzeit an einem möglichen Marktzugang für paraguayisches Fleisch nach Japan. Frigochaco zeigt mit seiner Präsenz in Fernost deutliches Interesse an diesem Markt. Am Dienstag folgte ein weiteres exklusives Event – dieses Mal für taiwanesische Unternehmer. Taiwan zählt bereits zu den wichtigsten Kunden von paraguayischem Rindfleisch, doch eine Veranstaltung dieser Art gab es dort noch nie. Das Konzept orientiert sich an der bewährten sogenannten „Noche de Carne Paraguaya“, die in Chile jedes Jahr großen Erfolg feiert und auch schon bei dem neuen Kunden Kanada stattfand. Solche Treffen bieten eine wertvolle Gelegenheit, mit Importeuren ins Gespräch zu kommen und langfristige Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der paraguayischen Botschaft in Taiwan gemeinsam mit staatlichen und privaten Unternehmen, darunter Frigochaco. Neben diesen offiziellen Abendveranstaltungen nutzten die Frigochaco-Vertreter ihre Zeit auf Taiwan für persönliche Treffen mit Importeuren und Besuche bei Geschäftspartnern. Solche direkten Begegnungen seien besonders wertvoll, da Reisen in die Region nicht regelmäßig möglich seien, so die Kommunikationsabteilung von Fernheim. Taiwan ist derzeit der zweitgrößte Kunde von paraguayischem Rindfleisch und der größte für Schweinefleisch aus unserem Land. Unter anderem benutzt die Fast-Food-Kette Mac Donald‘s Fleisch aus Paraguay für ihre Hamburger. Der paraguayische Botschafter in Taipeh, Carlos Fleitas, erklärte im Interview mit Última Hora, die Republik China auf Taiwan solle als Sprungbrett genutzt werden, um im fernöstlichen Raum noch weitere Fleischmärkte zu gewinnen. In dieser Woche konnte man den Kontakt zu Japan vertiefen. (InfoFernheim/Archiv ZP-30)