In manchen entlegenen Chaco-Dörfern bekommen Schulen ab heute gespendete Schulutensilien

Eine Gruppe von Funktionären und freiwilligen Mitarbeitern aus der Departamentsverwaltung Boquerón fährt ab heute rund, und bringt die Spenden dorthin, wo sie noch am Dringendsten gebraucht werden. Angeleitet wird die Gruppe von der Gouverneursgattin, Ruthie Bergen, die die Initiative gestartet hatte. Frau Bergen sagte der ZP-30-Redaktion, man werde in den Zonen beginnen, die voriges Jahr übrig geblieben waren, – wo man 2024 schon keine Spenden mehr hatte hinbringen können.                        

Heute früh fuhr man mit drei Geländewagen Richtung Nordwesten zu der Manjuí-Siedlung Misión Santa Rosa. Mit an Bord befinden sich neben Schulmaterialien auch Erste Hilfe-Sets. Mitgefahren sind auch Fachkräfte, die den Besuch in den entlegenen Dörfern nutzen, um praktisch in mehreren Bereichen zu unterstützen. Dazu gehören eine Psychologin und Personal der Gobernación aus den Bereichen Kinder- und Jugendlichenbetreuung, Bildung, soziale Entwicklung und vom Kinder- und Jugendamt, Codeni. Außerdem drei Frisöre. Zusammengekommen waren durch die Spendenaktion, laut Frau Bergen, etwa ein tausend 200 Pakete mit Schulutensilien und zusätzlich Spenden in Tüten, Säcken und Kartons, die zwei Ladeflächen von Pick-Ups füllen. Die Gouverneursgattin forderte heute früh von unterwegs noch auf, benutzte aber noch brauchbare Utensilien aufzubewahren, für Schulen, in denen die Schreib- und Malutensilien fehlen. Sie erinnerte daran, dass die meisten Schulen vom Staat zwar Schulstartpakete zugestellt bekommen, es am Ende aber oft nicht für alle Schüler reiche, vor allem, wenn Schüler nach Schulbeginn noch nachrücken. Außerdem seien die Utensilien oft schnell aufgebraucht und dann fehle Nachschub. In solchen Fällen sind die gespendeten Sachen dann besonders wertvoll. (ZP-30)