Staatspräsident Peña besucht in dieser Woche den zentralen Chaco. In der sogenannten Pilcomayozone, im Westen und Süden des Distriktes Mariscal Estigarribia wird er die neuen Stromeinrichtungen einweihen; – eine neue Leitung, die elektrischen Strom in die zahlreichen entlegenen Siedlungen in dem Gebiet bringen wird. In der Stadt Mariscal Estigarribia und in Loma Plata will Santiago Peña Häuser an ihre neuen Besitzer übergeben. Sie wurden im Rahmen des staatlichen Wohnungsbauprogrammes über das Ministerium für Wohnungsbau und Städteplanung, MUVH, gebaut. Laut der Ankündiung des MUVH, wird Peña zusammen mit Mitarbeitern aus dem Wohnungsbausektor am Mittwoch nach Mariscal Estigarribia kommen und am Donnerstag in Loma Plata sein. (MUVH)
In Neuhalbstadt ist am Freitag eine neue Schule eröffnet worden. Sie trägt den Namen Primero de Febrero. Über die Feier informierte die Distriktverwaltung Boquerón. An der Eröffnungsfeier nahmen unter anderem die Stadträte des Distriktes Boquerón teil. Die Schule Primero de Febrero ist eine Privatschule. Sie wurde auf Initiative einer Elterngruppe gegründet, aus der Not heraus, dass die meisten Schulen in der Gegend voll ausgelastet sind. Die Elterngruppe hat sich zusammen mit der Kooperative und Asociación Colonia Neuland, sowie mit der Stiftung Fundación Boquerón dafür eingesetzt, dass die neue Schule vom Bildungsministerium zugelassen wird.
Wie die Direktorin, Ruth Rejala, im Interview mit ZP-30 sagte, wird die neue Schule vorerst die Räumlichkeiten des Berufsbildungszentrums, CFCL, in Neu-Halbstadt nutzen. Später sollen dann eigene Schulklassen gebaut werden. Auch mehr Fächer sollen später dazukommen. Die Schule nimmt für das Schuljahr 2025 Schüler ab der Vorschule und bis zur Mittelstufe, dem sogenannten Nivel Medio, auf. Laut Frau Rejala liegen die Kosten pro Schüler bei 250 tausend Guaraníes pro Monat von der Vorschule bis zur neunten Klasse. Für die Mittelstufe liegt die Gebühr bei 300 tausend Guaraníes monatlich. Mehr über die neue Schule in Neuland bringen wir Ihnen von direkto vor Ort im Laufe dieser Woche in unseren Journalen. (Archiv ZP-30/Municipalidad Boquerón)
PETROPAR erhöht die Treibstoffpreise. Wie La Nación informiert, hat das staatliche Unternehmen PETROPAR die Preise für Diesel und Benzin um 300 Guaraníes erhöht. Die neuen Preise gelten seit dem 1. Februar. Einem leitenden Mitarbeiter von PETROPAR, Adalberto Acuña, zufolge, könnte sich der Preis in zwei Monaten wieder ändern. Das hängt davon ab, wie viel das Unternehmen für neuen Treibstoff bezahlen muss. Acuña erklärte, dass die Kosten für den Einkauf von Treibstoff in den letzten Monaten um 17 bis 20 Prozent gestiegen sind. Deshalb müsse PETROPAR die Preise anpassen, um finanziell stabil zu bleiben. Trotzdem betonte der PETROPAR-Vertreter, dass das Unternehmen die Preise wieder senken möchte, sobald es möglich ist.
Die ab dem 1. Februar geltenden Preise gestalten sich wie folgt: Der Preis für Diesel Porã beträgt nun 7 Tausend 490 Guaraníes, während Diesel Mbarete für 9 Tausend 290 Guaraníes erhältlich ist. Bei Benzin kostet die Sorte Oikoite 6 Tausend 930 Guaraníes und Aratirí 8 Tausend 280 Guaraníes. Tankstellen außerhalb eines 50-Kilometer-Radius um das PETROPAR-Lager in Villa Elisa dürfen zusätzlich Transportkosten auf den Preis aufschlagen. (La Nación)
In Brasilien ist ein hierzulande gesuchter Drogenschmuggler verhaftet worden. Die brasilianischen Behörden haben in Zusammenarbeit mit Paraguay den mutmaßlichen Drogenhändler Lindomar Reges Furtado festgenommen. Gegen ihn besteht seit Februar 2022 ein Haftbefehl aus Paraguay, wie La Nación berichtet. Laut brasilianischen Medien wurde Furtado am Sonntag in einem Luxusviertel von Rio de Janeiro verhaftet. Er wurde bereits seit drei Jahren auch in Brasilien wegen Drogenschmuggels gesucht. In Paraguay war er auf der Flucht, nachdem er der Antidrogenbehörde, SENAD, und der Staatsanwaltschaft während einer Opertaion entkommen war.
Furtado hat über 67 Vorstrafen in Brasilien und soll Verbindungen zum mutmaßlichen Drogenschmuggler Marcus Vinicius Espíndola Marqués de Padua haben, der in Foz de Iguazú verhaftet wurde. Außerdem soll er Kontakt zum flüchtigen Drogenboss Sebastián Marset haben. Somit gilt er als Teil eines internationalen Drogennetzwerks, das Kokain aus Paraguay und Brasilien nach Europa schmuggelte. Jetzt müssen die paraguayischen Behörden die rechtlichen Schritte einleiten, um seine Auslieferung zu ermöglichen und ihn für seine Verbrechen in Paraguay vor Gericht zu stellen. (La Nación)
Immer mehr Unternehmen setzen beim Reis-Anbau auf Misiones. Die Reisproduktion im Departament Misiones hat stark zugenommen und neue Arbeitsplätze und Unternehmen geschaffen, wie La Nación schreibt. Der Reisanbau erfordert eine konstante Bewässerung und steht daher im Konflikt mit der Trockenheit und den derzeit niedrigen Wasserständen der Flüsse. Der Bürgermeister der Stadt San Juan Bautista, José Luis Benítez, betonte, dass trotzdem durch den Einsatz von Technologie und Maschinen die Reisproduktion viele Arbeitsplätze geschaffen habe. Viehzüchter würden ihre Felder für den Reisanbau verpachten, so Benítez.
Obwohl die Reis-Exporte im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, wurden im Jahr 2024 immer noch über eine Million Tonnen unverarbeiteter Reis exportiert. Der paraguayische Reisbauernverband, CAPARROZ, führte das zurückgegangene Exportvolumen auf Wettereinflüsse und Verzögerungen bei der Ernte zurück, wodurch weniger Reis geerntet werden konnte. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt der Reisanbau in Misiones ein wichtiger Wirtschaftszweig. (La Nación)
Das INE startet die Bewertung der Bewerber für Regierungsstipendien. Ab heute besuchen Mitarbeiter des Nationalen Statistikinstituts, INE, die Häuser der Bewerber für eines der 5 Tausend Regierungsstipendien. Darüber informiert die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay. Die Bewerber haben bereits die Prüfung zu grundlegenden Kompetenzen bestanden. Die Besuche dauern bis zum 7. März und finden im ganzen Land statt.
Der Leiter des Ine, Iván Ojeda, erklärte, dass die Behörde überprüft, wie die finanzielle und soziale Lage der Bewerber ist. Dafür wurden die Mitarbeiter speziell geschult. Außerdem sind sie leicht zu erkennen: Sie tragen eine dunkelgraue Weste, einen Ausweis mit ihren Daten und einen QR-Code zur Identitätsprüfung. Alle gesammelten Informationen werden transparent verarbeitet, wie das INE betont. Veröffentlicht werden die ersten Ergebnisse am 14. März. Die endgültige Liste der Stipendienempfänger wird später herausgegeben. (IP Paraguay)
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