Die Soja-Ernte der ablaufenden Saison ist niedriger als erwartet. Nach Angaben von La Nación werden in der Erntezeit 24/25 etwa 15 % weniger Körner geerntet als zuvor geschätzt. Wie die Paraguayische Exportkammer von Getreide und Ölfrüchten, Capeco, mitteilte, war man bei der Sommerernte von schätzungsweise 10 Millionen Tonnen Soja ausgegangen. Diese Menge wird durch die klimatischen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit nicht erzielt werden können. Hugo Pastore, Direktor von Capeco, erklärte, die Sommerernte sei abgeschlossen und man sei zuversichtlich, dass die Zwischenernte einen Ausgleich schaffen könnte, da mittlerweile einige Regenfälle verzeichnet wurden.
Durch die geringere Ernte werden 600 Millionen US Dollar weniger an Devisen ins Land kommen. Falls die internationalen Sojapreise fallen, ist mit einem noch größeren Verlust zu rechnen. Vor allem die Zonen San Pedro, Concepción und Caaguazú haben mehrere Jahre nacheinander eine außergewöhnlich niedrige Sojaernte zu verzeichnen. (La Nación)
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